Unterschied: Boxmethode, Kleinraummethode, Panikbox

Im Internet herrscht mehr oder mehr Uneinigkeit darüber, was unter diesen VG-Methoden zu verstehen ist und worin die Unterschiede liegen.

Daher möchte ich mal meine Sicht der Methoden kurz erklären.

Panikbox-Methode

Bei dieser meiner Meinung nach mehr als tierschutzwidrigen Methode, werden die Chins in eine möglichst kleine Box gesteckt, was natürlich bereits stressig für die Tiere ist, und in eine noch größere Angst-Stress-Situation versetzt, indem man sie z.B. stundenlang mit dem Auto auf unebener Straße fährt, auf eine Waschmaschine stellt, die Box schüttelt und andere Dinge tut, die ich hier nicht nochmal wiederholen möchte. Das Ziel dieses Vorgehens soll sein, die Tiere durch die gemeinsam erlebte Stresssituation zusammenzubringen.
Motto: lieber mit dem Feind verbinden als allein Angst haben
Mehr zu solchen bösen VG-Methoden siehe hier: 
http://www.chinchillaschutzforum.com/t3976-abartige-tierschutzwidrige-seltsame-vg-methoden
Bitte nicht nachmachen!

Kleinraum-Methode

Darunter versteht man eine Methode, die es durch wenig Raum unterbindet, dass sich die Chinchillas jagen und aufrichten können, sie unterbindet als auch die Möglichkeit sich aus dem Wege zu gehen, sich anzupinkeln, sich richtig zu bedrohen (stehend) ., also natürliche Instinkte der Tiere. Die Rangordnungsklärung ist bedingt möglich. Dadurch werden die Tiere gezwungen sich schnell und relativ friedlich miteinander auseinander zu setzen.
Die Nachteile neben der Unterdrückung der Instinkte, ist bei verhaltensgestörten oder besonders sich nicht gut riechenden Tieren die große Gefahr stark verletzt zu werden, weil man als Halter nicht schnell genug reagieren kann. ferner findet sich in der Box kein Platz für Futter, Wasser und ein Plätzchen zum Urinieren, so dass die Tiere in ihrem Urin verweilen müssen.
Für diese VG-Art wird oft die "Pfötchenbox" benutzt, in die man auch schonmal so viele Handtücher legt, bis sich die Chins nicht mehr aufrichten können.
Diese Methode wird wohl häufiger von Züchtern angewandt.
Motto: so klein wie möglich


(Transport-)Box-Methode

Ich verwende diesen Begriff für die Vergesellschaftung mit einer größeren Transportbox wie z.B. einer Katzenbox, wo nicht nur Futter und ein kleines Sandbad (wichtig zum Stressabbau und ein beliebter Treff für die Chins) reinpassen, sondern auch wo sich die Tiere, wenn auch nur bedingt, aus dem Wege gehen können und auch aufrichten können. Die Rangordnungsklärung kann problemlos stattfinden und trotzdem können sich die Tiere nicht jagen, weil dafür die Box zu klein ist.
Motto: so klein wie möglich, aber so groß wie nötig

Solch eine Box ist super für eine Vergesellschaftung geeignet:

Bildquelle & Box erhältlich unter www.zooplus.de/shop/hunde/hundetransportbox/hundetransportbox/kleine_transportboxen/2375